Homeoffice

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Aufhebung der Homeoffice-Pflicht

Die Homeoffice-Pflicht wird per 26. Juni 2021 aufgehoben und durch eine Homeoffice-Empfehlung ersetzt; das Arbeiten vor Ort wird nicht mehr an die Pflicht zum repetitiven Testen gebunden. weitere Informationen

Betriebe, die dennoch mit Ihren Angestellten an einem kantonalen Testprogramm teilnehmen wollen, finden auf den folgenden zwei Merkblättern einschlägige Informationen zum Vorgehen aus Arbeitgebersicht:

Merkblatt Massentests Kantone BS, BL, AG und SO

Merkblatt «Breites Testen Baselland»

Hier finden Sie die kantonalen Ansprechstellen für gezielte und repetitive Testung in Ihrem Kanton.

 

Die unter normalen Umständen empfohlenen arbeitsvertraglichen Mindestregelungen für Homeoffice finden Sie unserem Homeoffice-Merkblatt. Diese Grundsätze gelten weiterhin.

Bei der Beschäftigung von Grenzgängerinnen und Grenzgängern aus EU/EFTA-Staaten ist jedoch der sozialversicherungsrechtlichen Unterstellung dieser Personen besondere Beachtung zu schenken:


Die 25%-Regel gem. EU-Verordnung Nr. 883/2004

Ab einem Umfang von 25% der geleisteten Arbeitstätigkeit im Wohnland sind Grenzgängerinnen und Grenzgänger nicht dem Sozialversicherungsträger am Arbeitsort in der Schweiz (Ausgleichskasse), sondern beim ausländischen Sozialversicherungsträger in ihrem Wohnland zu versichern. Unter solchen Umständen sind alle Sozialversicherungen (AHV, BVG usw.) in der Schweiz nicht mehr zuständig, und der Arbeitgeber muss mit ausländischen Sozialversicherungsträgern abrechnen.

Während den ersten Monaten der Covid-19-Pandemie wurde die Anwendung dieser Regelungen angesichts höherer Gewalt und aufgrund staatlich verordnetem Homeoffice (auch von Grenzgängerinnen und Grenzgängern) flexibel ausgelegt.

Angesichts der unterschiedlichen gesundheitspolitischen Situation gibt es keine europaweite Frist für die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln.

Grenzgänger aus EU-/EFTA-Staaten, die aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ihre Tätigkeit ganz oder teilweise im Wohnsitzland ausüben, unterliegen weiterhin der schweizerischen Sozialversicherungsgesetzgebung. Eine zeitweilige Schwankung der im Wohnsitzland ausgeübten Tätigkeit infolge des Coronavirus ändert auch nichts an der Versicherungsunterstellung von Grenzgängern, die bereits vorgängig gewöhnlich in mehreren Staaten tätig waren.

In Bezug auf Deutschland, Italien, Österreich und Lichtenstein wurde die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln bis zum 31. Dezember 2021 vereinbart.

In Bezug auf Frankreich wurde die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln bis zum 30. September 2021 vereinbart.

In den Beziehungen zu den anderen Staaten gilt grundsätzlich die flexible Anwendung ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021.

Wenn sich die Gesundheitssituation wieder normalisiert hat, gelten wieder vollumfänglich die üblichen Unterstellungsregeln.


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Aktuelle Massnahmen und Verordnungen

 

Informationen BAG


Merkblatt «Vertragsgestaltung bei Homeoffice»

 

Download (PDF)


Coronavirus: Auswirkungen auf die Sozialversicherungen im internationalen Kontext

 

Informationen BSV


Tipps des Arbeitgeberverbands Basel zum Thema «Homeoffice»

 

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