Der Jahresbericht 2009 ist erhältlich
Der Bericht über das Geschäftsjahr 2009 des Arbeitgeberverbandes Basel ist nun auch elektronisch erhältlich. Sie können den Jahresbericht 2009 hier herunterladen.
Der Jahresbericht 2009 befasst sich schwerpunktmässig mit der Thematik Bildungspolitik. Daneben finden Sie Informationen zu unseren Dossiers.
Der Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid zur Park- raumbewirtschaftung
Das knappe Nein zur Parkraumbewirtschaftung gibt der Basler Regierung die Gelegenheit, das Thema zusammen mit den Nachbarkantonen und Wirtschaftsverbänden anzugehen und eine regional abgestimmte Lösung zu finden Die Unternehmen am Wirtschaftsstandort Basel sind auf Arbeitskräfte ausserhalb des Kantons angewiesen.
Viele Pendler haben nicht die Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und sind deshalb auf Parkplätze angewiesen. Aus diesem Grund begrüsste der Arbeitgeberverband auch das Referendum des Gewerbeverbandes Basel-Stadt
Abhilfe schafft hier vor allem ein attraktives Park & Ride Angebot. Nur so kann eine nachhaltig und ökologisch sinnvolle Lösung für eine wirtschaftsverträgliche Parkraumbewirtschaftung erreicht werden. Der Arbeitgeberverband Basel unterstützt deshalb auch die vom Gewerbeverband Basel-Stadt eingereichten Initiativen zum „Parkraum“ und zum „Park-and-Ride“ und fordert die Basler Regierung auf, diese Anliegen bei der gemeinsamen Suche nach sinnvollen Lösungen mit zu berücksichtigen.
Fussball-WM am Arbeitsplatz
Der Schwerpunkt-Newsletter Juni ist erschienen. Für Mitglieder des Arbeitgeberverbandes Basel ist der Newsletter mit Fachinformationen kostenlos. Nicht-Mitglieder können den Newsletter für CHF 97.- (inkl. MwSt.) im Jahr auch abonnieren. Er erscheint 10 mal pro Jahr und widmet sich juristischen und aktuellen Fragen rund um das Arbeitsrecht.
Inhaltsübersicht Schwerpunkt-Newsletter Juni.
Erfolgreiche Schwerpunkt-Veranstaltung
Über 100 Mitglieder und Gäste nahmen am 2. Juni 2010 im Auditorium Bâloise im Hotel Hilton in Basel an der diesjährigen Schwerpunkt-Veranstaltung des Arbeitgeberverbandes statt. Im Zeichen des Jahresthemas „Grenzen“ diskutierte eine illustre Runde über die Grenzen der direkten Demokratie und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.
Keine andere politische Institution dürfte in der Schweiz populärer sein als die direkte Demokratie. In jüngster Zeit wurde aber immer wieder geltend gemacht, das basisdemokratisch ausgestaltete politische System der Schweiz sei in verschiedener Hinsicht überholt, überfordert und zu überarbeiten.
Nationalrat Andreas Gross sah die Säulen der direkten Demokratie denn auch in Gefahr, wenn nicht gewisse Leitplanken, allen voran die Menschenrechte, eingehalten werden. Anders sah dies Markus Somm, stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche, welcher in der direkten Demokratie der Schweiz einen echten Standortvorteil für die Schweiz auch in ihrer Rolle als Verhandlungspartner mit anderen Staaten sieht. Professor Andreas Auer, welcher als Direktor des Zentrums für Demokratie Aarau seit Jahren dieses Feld wissenschaftlich erforscht, wies explizit auf das Zusammenspiel zwischen Volksentscheiden und Gerichten als letzte Instanz hin. Dies gehöre zu einer Demokratie und würde von den Stimmbürgern auch akzeptiert, solange es eben nationale Gerichte seien, welche diese letzte Instanz bilden würden. Thomas Held, scheidender Direktor von Avenir Suisse, hingegen warnte vor den Konsequenzen der direkten Demokratie für die Wirtschaft. So wie diese in letzter Zeit angewendet würde, sei diese auch ein Standortnachteil für die Wirtschaft.
Die Gespräche im Anschluss an die Diskussionsrunde beim Apéro waren Beweis dafür, wie stark das Thema interessiert und wie lebendig das Interesse an der Politik weiterhin ist. Damit war ein Ziel des Abends erfüllt, die Mitglieder und die Wirtschaft an sich müssen und sollen sich auch in Zukunft in der Meinungsbildung des politischen Prozesses engagieren und einmischen.
Ein NEIN zur Parkraumbewirtschaftung am 13. Juni 2010
Der Arbeitgeberverband Basel empfiehlt ein NEIN in die Urne zu werfen. Aus unserer Sicht entstehen vor allem für Unternehmen mit Mitarbeitenden aus Deutschland und Frankreich Nachteile. So bringt die jetzt vorgeschlagenen Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung Zusatzkosten für jene Unternehmen, welche keine Möglichkeit eigener Parkplätze haben und den Mitarbeitenden sogenannte Stadtparkkarten ab 2'000 Franken kaufen müssen.
Ausserdem wird mit dem Konzept der Pendlerverkehr nicht reduziert. Die vorgesehenen Massnahmen zur Einschränkung des Suchverkehrs (12'000 bisher kostenlose Parkplätze in der weissen Zone oder unmarkierte Parkplätze werden neu blaue Zonen und kostenpflichtig) werden den Suchverkehr nicht eindämmen, sondern aus dem Zentrum in die Wohnquartiere und in die Nachbarsgemeinden verlagern.
Mehr Informationen und Szenarien zur Parkraumbewirtschaftung finden Sie auf http://www.basel-machs-besser.ch/
Neue Arbeitsunfähigkeitszeugnisse
Firmen können ab sofort ein Musterschreiben für das Gesuch an den Arzt für die Ausstellung eines detaillierten Arbeitsunfähigkeits- zeugnisses herunterladen.
Weitere Informationen zu den Arbeitsunfähigkeitszeugnissen sowie das Musterschreiben finden Sie hier.
Neuer Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Dominik Marbet zeichnet ab März 2010 für die PR- und Kommunikationsaktivitäten des Arbeitgeberverbands Basel verantwortlich. Mehr dazu...
Ja zum fairen Umwandlungssatz am 7. März 2010
Die Senkung des Umwandlungssatzes muss und wird kommen. Die Frage ist nur noch, wie rasch und um wieviel er gesenkt wird.
Mehr dazu: Beitrag von lic. iur. Barbara Gutzwiller-Holliger, Vorsitzende der GL, Arbeitgeberverband Basel
